Der gute Hirte
Woran erkenne ich seine Stimme?
Was bedeutet dieses Thema für deine Vorstellung von Gott? Nimm dir Zeit für eine eigene Antwort, bevor du weiterliest.
Beginne mit Johannes 10,1–18 und lies dann die weiteren Bibelstellen im Zusammenhang:
Beantworte die Fragen zuerst selbst. Öffne anschließend die Erklärungen zum Vergleichen.
1. Wie unterscheiden sich Hirte und Dieb?
Der Hirte sorgt für die Schafe und führt sie; der Dieb verfolgt eigene zerstörerische Interessen.
2. Was bedeutet es, dass die Schafe seine Stimme kennen?
Sie lernen seine Führung kennen und unterscheiden sie von fremden Stimmen. Grundlage ist sein Wort.
3. Warum nennt Jesus sich den guten Hirten?
Er gibt sein Leben für die Schafe und handelt nicht wie ein bezahlter Hirte, der bei Gefahr flieht.
4. Was zeigt der Text über Christi Kenntnis seiner Nachfolger?
Er kennt die Seinen persönlich und spricht von einer gegenseitigen Beziehung.
5. Wie kann ich anderen Menschen mit Hirtenliebe begegnen?
Indem ich zuhöre, Verantwortung übernehme und Menschen nicht aufgebe, wenn sie schwach sind.
Der gute Hirte ist kein distanziertes Bild. Jesus stellt den Hirten dem Dieb und dem Mietling gegenüber. Der Hirte kennt seine Schafe, führt sie und gibt sein Leben für sie. Der Text verbindet Sicherheit mit Beziehung und lädt ein, auf seine Stimme zu hören, statt jeder fremden Stimme zu folgen.
Vertiefender Gedanke von Ellen G. White
Christus kümmert sich persönlich um die Seinen und gibt sein Leben für sie.
Welche Aussage über Gott berührt oder fordert mich besonders heraus? Was möchte ich heute im Gebet mit ihm besprechen? Welchen konkreten Schritt kann ich im Alltag gehen?
Du kannst deine Gedanken notieren oder eine freiwillige, kostenlose persönliche Bibelbegleitung anfragen.