Das Wort war bei Gott
Wer offenbart uns den Vater?
Was bedeutet dieses Thema für deine Vorstellung von Gott? Nimm dir Zeit für eine eigene Antwort, bevor du weiterliest.
Beginne mit Johannes 1,1–18 und lies dann die weiteren Bibelstellen im Zusammenhang:
Beantworte die Fragen zuerst selbst. Öffne anschließend die Erklärungen zum Vergleichen.
1. Was bedeutet es, dass das Wort „im Anfang“ bereits war?
Johannes beginnt vor der Schöpfung. Der Sohn tritt nicht erst mit seiner Geburt in Bethlehem in Gottes Geschichte ein.
2. Was sagt Johannes über die Schöpfung?
Alles Geschaffene kam durch das Wort zustande. Der Sohn wird damit nicht zu den geschaffenen Dingen gerechnet.
3. Warum ist Johannes 1,14 so erstaunlich?
Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter Menschen. Gottes Offenbarung kam uns in einem wirklichen menschlichen Leben nahe.
4. Wie macht Christus den Vater bekannt?
Johannes 1,18 erklärt, dass der Sohn den unsichtbaren Gott kundgemacht hat. Darum betrachten wir Jesu Wesen und Worte.
5. Was bedeutet es, Christus aufzunehmen?
Johannes 1,12–13 verbindet die Annahme Christi mit dem Geschenk, Gottes Kind zu werden; nicht Herkunft, sondern Gottes Wirken ist entscheidend.
Johannes beginnt bewusst mit dem „Anfang“. Sein Bericht führt uns zu Christus vor der Schöpfung und dann zu seiner Menschwerdung. Der Sohn Gottes kommt nicht nur als Lehrer; er offenbart den Vater. Die Gnade und Wahrheit, die Johannes beschreibt, zeigen Gottes Charakter in einem menschlichen Leben. Die Frage dieser Lektion ist deshalb nicht nur, was wir über Gott wissen, sondern ob wir die Offenbarung durch seinen Sohn annehmen.
Vertiefender Gedanke von Ellen G. White
Die Menschwerdung Christi offenbart Gottes Wesen und seine Liebe.
Welche Aussage über Gott berührt oder fordert mich besonders heraus? Was möchte ich heute im Gebet mit ihm besprechen? Welchen konkreten Schritt kann ich im Alltag gehen?
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